„Hochachtung vor der Lebensleistung“

Impressionen von der Lesung in Eppstein-Ehlhalten am 06.11.2019

Die Pfarrscheune in Eppstein Ehlhalten war vom Kulturkreis Eppstein e.V. bestens für die Lesung vorbereitet. Foto: Brina Stein

Das Getrappel auf der Treppe hörte am Mittwochabend nicht mehr auf. Die im Halbrund gestellten Stühle waren rasch besetzt, Geplauder erfüllte den Saal. Und dann, pünktlich um 19.30 Uhr, ging es los …

Christof Müller liest von einer Vorlage in Punktschrift vor.
Foto: Jan Hajek

Küsterin Martina Smolorz: „Der Saal des Gemeindehauses war bis zum letzten Platz gefüllt. Einige Leute saßen noch auf der Treppe. Die Autorin stellte Familie Müller in einer sehr liebevollen und herzlichen Weise vor. Es war ein eindrucksvoller und schöner Abend. Ich denke, nach den Äußerungen besonders der fremden Zuhörer, dass sie eine große Hochachtung vor der Lebensleistung dieser Familie haben.“


Horst Winterer, Kulturkreis Eppstein e.V.: „Für uns und unsere Gäste war es ein sehr gelungener Abend mit viel Emotionen und langem Nachklang. Wir zählten ca. 70 Zuhörer. Als Spende können wir 320 € an das Katholische Blindenwerk Hessen überweisen.“

Premierenlesung im Felsenkeller

Lesung im Felsenkeller am 14.9.19 - Christof Müller lauscht der Autorin Jutta Hajek

Lesung im Felsenkeller am 14.9.19 – Christof Müller lauscht den Worten von Jutta Hajek (Foto: Christina Eretier)

Was für ein wunderbarer Abend!! Was für eine gute Stimmung! Meine Familie, Mariechen und Christof Müller dabei, so viele Gäste da, dass der Felsenkeller im Zauberberg fast aus allen Nähten geplatzt wäre.

Danke an alle, die mitgewirkt haben, danke fürs Zuhören, danke für die positiven Rückmeldungen. Wir haben es genossen … und freuen uns auf die nächsten Lesungen!

Buchbloggerin Christiane Busch berichtet von ihren Eindrücken.

Ein Klick genügt

Markus Marte auf dem Balkon seiner Marburger Wohnung

Markus Marte auf dem Balkon seiner Marburger Wohnung

 

Der blinde Amerikaner Daniel Kish entwickelte die Methode des Klick-Sonars, der aktiven Echo-Ortung, um Menschen mit Blindheit oder hochgradiger Sehbehinderung die Orientierung zu erleichtern und mehr Selbständigkeit zu ermöglichen. Was bringt diese Technik im Alltag? Können auch ältere Menschen sie erlernen? Weiterlesen

Lehrer unterrichtet mit Sehbehinderung

Beitrag von RTL Hessen vom 20.07.2016:

http://www.rtl-hessen.de/video/13428/lehrer-unterrichtet-mit-sehbehinderung

 

 

Drei Wünsche frei

Pfarrer Andreas Fuchs und Pfarrer Stefan Müller arbeiten seit 2003 zusammen.

Pfarrer Andreas Fuchs und Pfarrer Stefan Müller arbeiten seit 2003 zusammen.

Stefan Müller ist Pfarrer im pastoralen Raum Hadamar in Mittelhessen. Auf diesen Beruf, den er als Dienst am Menschen versteht und mit allen seinen Sinnen genießt, hat er sich lange vorbereitet. Die Gläubigen in seinem Pfarrverbund sagen, er sei ein „echter Seelsorger“. Dass er nicht sehen kann, stört sie nicht, dass er die Töne beim Singen nicht immer trifft, schon eher. Doch auch darüber sehen sie hinweg, denn sie lieben ihn. Weiterlesen

Wir wollen das religiöse Glaubensleben stabilisieren

Bildungsangebote des Deutschen Katholischen Blindenwerks e.V. (DKBW) legen Wert auf Gemeinschaft

Schülerinnen und Schüler der Louis Braille Blindenschule in Düren

Schülerinnen und Schüler der Louis Braille Blindenschule in Düren, Foto: DKBW

„Blinde helfen Blinden weltweit“ lautet der Slogan des DKBW. „Wie können Blinde Blinden helfen?“, fragt man sich unwillkürlich. Das erklärt Gerlinde Gregori aus Mosbach, die als gewähltes Mitglied des DKBW-Vorstands für die Erwachsenenbildung zuständig ist: Das DKBW ist eine Organisation, die aus acht regionalen Blindenwerken besteht. Diese regionalen Werke bieten vor Ort Tagesveranstaltungen, Wallfahrten und Besinnungstage an. Der Dachverband DKBW startet bundesweite Angebote für bestimmte Zielgruppen, zum Beispiel eine Liturgie-Werkstatt, Bibel- und Frauenwochen. Nur die Geschäftsstelle wird von hauptamtlichen sehenden Mitarbeiterinnen betreut. Um die anderen Arbeitsbereiche kümmern sich blinde und sehbehinderte ehrenamtliche Vorstandsmitglieder. Bei den meisten habe die Begeisterung für die Arbeit des DKBW und das eigene Engagement beim Besuch einer Veranstaltung begonnen, so Gregori. Weiterlesen