„Mit Sinn auf der Welt“

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Dr. Hubert Roos

Am 11. November 2016 feierte das Haus der Deutschen Katholischen Blindenbücherei in Bonn sein 30-Jähriges Bestehen. Gebaut wurde es im Auftrag von Hubert Roos – und trägt jetzt auch seinen Namen. Aber wenn schon eine Tafel sein muss, dann bitteschön eine ganz kleine. Bescheidenheit zieht sich durch das Leben des betagten Frankfurters. Dabei hat er vielen blinden Menschen in Deutschland sehr geholfen. Weiterlesen

„Was wir tun, können wir nicht ohne den Heiligen Geist“

Ankunft an der Edith Stein Kirche

Ankunft an der Edith Stein Kirche

Sehbehinderte besuchen IN VIA Hamburg e.V., einen Fachverband der Caritas, der sich um jugendliche Einwanderer kümmert. Weiterlesen

Mit dem Tastsinn ins Museum

Sabine Köhler (oben), Henrike Churr (links) und Petra Meen (rechts) hören sich Informationen zur "BallinStadt" an.

Sabine Köhler (oben), Henrike Churr (links) und Petra Meen (rechts) hören sich Informationen zur „BallinStadt“ an.

Zum ersten Mal besucht eine Gruppe Sehbehinderter Hamburgs Auswanderermuseum, die wieder eröffnete BallinStadt. Von Jutta Hajek

Zuerst die schlechte Nachricht: Viele der Besucher, die gerade das Museum erkunden, wären nicht zur Einwanderung in die Vereinigten Staaten von Amerika zugelassen worden. Man hätte ihnen auf „Ellis Island“, dem Sitz der Einreisebehörde für New York, nach einer Untersuchung das Kreidezeichen „E“ wie „Eye“ (Auge) auf die rechte Schulter gemalt und sie zurückgeschickt. Nun die gute: Die 30 Personen starke Gruppe aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, die gerade in Hamburg eine Internationale Begegnungswoche verbringt und sich mit dem Thema Migration auseinandersetzt, freut sich über die vielfältigen Erkundungsmöglichkeiten in den drei wieder aufgebauten Häusern der BallinStadt, die es für Menschen mit Handicap gibt. Weiterlesen

Kirche als Gemeinschaft, die den Menschen dient

Dr. Christian Hennecke, Leiter Hauptabteilung Pastoral im Bistum Hildesheim und Margrita Appelhans, Mitglied im Vorstand des Deutschen Katholischen Blindenwerks

Dr. Christian Hennecke, Leiter Hauptabteilung Pastoral im Bistum Hildesheim und Margrita Appelhans, Mitglied im Vorstand des Deutschen Katholischen Blindenwerks

Dr. Christian Hennecke spricht bei der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Blindenvereinigungen im deutschen Sprachraum von einer Verflüssigung der Kirchenstrukturen.

Gerne sei er der Einladung gefolgt, bei der Tagung zu sprechen. Durch seinen Vater, der an Kinderlähmung erkrankt war und ein Leben lang im Rollstuhl saß, habe er einen direkten Bezug zum Thema Behinderung. Dr. Christian Hennecke spricht zu den blinden, sehbehinderten und sehenden Gästen, die für drei Tage aus der Schweiz, Österreich, Südtirol und Deutschland ins Hildesheimer Priesterseminar gekommen sind. „Lokale Kirchenentwicklung“ ist es, was ihn seit Jahren beschäftigt. Der Begriff wurde in Hildesheim geprägt. Weiterlesen

„Das Schnitzel auf neun Uhr“

Der Straßenmusiker Peter spielt für seine blinden und sehbehinderten Gäste

Der Straßenmusiker Peter spielt für seine blinden und sehbehinderten Gäste

Teilnehmer der Internationalen Begegnungswoche für Blinde, Sehbehinderte und Sehende am Bodensee wollen herausfinden, wie sie mehr Leichtigkeit in ihren Alltag bringen können.

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Wir wollen das religiöse Glaubensleben stabilisieren

Bildungsangebote des Deutschen Katholischen Blindenwerks e.V. (DKBW) legen Wert auf Gemeinschaft

Schülerinnen und Schüler der Louis Braille Blindenschule in Düren

Schülerinnen und Schüler der Louis Braille Blindenschule in Düren, Foto: DKBW

„Blinde helfen Blinden weltweit“ lautet der Slogan des DKBW. „Wie können Blinde Blinden helfen?“, fragt man sich unwillkürlich. Das erklärt Gerlinde Gregori aus Mosbach, die als gewähltes Mitglied des DKBW-Vorstands für die Erwachsenenbildung zuständig ist: Das DKBW ist eine Organisation, die aus acht regionalen Blindenwerken besteht. Diese regionalen Werke bieten vor Ort Tagesveranstaltungen, Wallfahrten und Besinnungstage an. Der Dachverband DKBW startet bundesweite Angebote für bestimmte Zielgruppen, zum Beispiel eine Liturgie-Werkstatt, Bibel- und Frauenwochen. Nur die Geschäftsstelle wird von hauptamtlichen sehenden Mitarbeiterinnen betreut. Um die anderen Arbeitsbereiche kümmern sich blinde und sehbehinderte ehrenamtliche Vorstandsmitglieder. Bei den meisten habe die Begeisterung für die Arbeit des DKBW und das eigene Engagement beim Besuch einer Veranstaltung begonnen, so Gregori. Weiterlesen