Die Nachbarschaft im Blick

In großen Seelsorgeeinheiten können Kleine Christliche Gemeinschaften sehr wichtig werden.

Bibelteilen bei Hajeks

Bibelteilen bei Hajeks

 

Weiterlesen

Das Schiff gemeinsam steuern

Improvisationstheater beim Symposium

Improvisationstheater beim Symposium

Was heißt es, als Volk Gottes unterwegs zu sein? Wie können Gläubige diesen
Weg mitgestalten und Kirche als Gemeinschaft erleben, an der sich alle aktiv
beteiligen? Und welche Formen und pastoralen Angebote sind dafür nötig?
Um diese Fragen ging es beim Symposium „Praxis Partizipation“ in Wiesbaden im November 2015, zu dessen Initiatoren missio gehört.

Weiterlesen

Ehrenamtliche leiten Pfarreien

 Jetzt neue Wege gehen

Daniel Rick (rechts) bedankt sich bei Diakon Mathias Wolf aus Oberursel mit einem Eberbacher Kreuz für seine Prozessbeobachtung

Daniel Rick (rechts) bedankt sich bei Diakon Mathias Wolf aus Oberursel  für das Feedback zum Symposium

Das diesjährige internationale Symposium „Praxis Partizipation“ setzte nach den Symposien zu einer lokalen Kirchenentwicklung in Hildesheim (2008 und 2010) und Lingen (2012) das gemeinsame Suchen und Finden von Perspektiven fort, wie heute Kirche sein kann. Die Frage, wie Beteiligung in einer Kirche der Zukunft theologisch inspirierend verstanden und praktisch gelebt werden kann, war dabei von entscheidender Bedeutung. Mehr als 200 Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum reisten am 19. November für drei Tage ins Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden an. Weiterlesen

PRAXIS PARTIZIPATION – Voraussetzungen und Wege einer Kirche der Beteiligung

Unter diesem Titel findet vom 19. bis 21. November 2015 ein Symposium statt im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden Naurod. Weiterlesen

Liebe deinen Nachbarn wie dich selbst

Missio hat den Aufbau von Kleinen Christlichen Gemeinschaften (KCG) in Deutschland initiiert und fördert diesen pastoralen Ansatz seit vielen Jahren. Mit allen Sinnen erfahren, wie KCGs in Indien funktionieren, wollten 17 Christinnen und Christen aus den Bistümern Limburg, Essen und Freiburg. Deshalb machten sie sich Mitte Februar auf den Weg nach Mumbai und Thrissur und kamen zurück mit einem Koffer voller Ideen, wie Kirche in Deutschland lebendiger werden kann. 
Weiterlesen

Kirche vor Ort soll lebendig bleiben

Zur Situation der Katholischen Kirche im Bistum Limburg
Ein Artikel von Franz Meister, Pfarrer in Ruhe

1. Die Lage: Nur noch drei katholische Pfarreien gibt es in Wiesbaden, West, Mitte und Ost, zusammengelegt aus ehemals 20 selbständigen Pfarreien, vom früheren Bischof Tebartz-van Elst verfügt. Manche sagen: “Der gesellschaftliche Wandel lässt der Kirche keine andere Wahl, um ihren Dienst an den Menschen auch in Zukunft überzeugend wahrnehmen zu können. Wir haben weniger Priester und auch weniger Gläubige. Unsere Kirchen und Gemeindehäuser sind uns zu groß geworden.“
Mit der Großpfarrei geht aber die Nähe der Seelsorger zu den Gläubigen am Ort und die Gemeinschaft der Gläubigen untereinander verloren. Viele sagen: “Ich fühle mich wie verloren.“ „Ich bin heimatlos geworden“. Weiterlesen

Universal Church- connected in faith across borders by Jacqueline Schlesinger

When our German group left a core group meeting in a parish in Bombay some weeks ago, a young women called: „We know each other just for a very short time, but we will miss you!“

How is it possible, that people from different cultures with different languages feel familiar to each other so soon? Is it because the world is getting closer? Is it because an encounter helps to discover that strangers are not that strange, that talking about daily life shows that sometimes we all struggle with the same problems? Or is it because we are all part of the universal church united in the one, holy, catholic and apostolic church?
But what does “universal” church exactly mean? Weiterlesen

Unterscheidung Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) und Gemeinde-Gruppen

Hier einige Stimmen, warum man KCG nicht als „Gruppen“ sehen kann:

Dieter Tewes, Leiter des missio-Projektes „Spiritualität und
Gemeindebildung – Kleine Christliche Gemeinschaften / Lokale
Kirchenentwicklung in Deutschland“, Mitglied im Nationalteam KCG: „Wir
müssen aufpassen, dass wir KCG nicht als Gruppen sehen, wie den Kirchenchor
etc., sondern als Weise des Kircheseins und als Substruktur der Pfarrei.
Wie jeder Getaufte, der in dem Gebiet einer Pfarrei wohnt, Mitglied dieser
Pfarrei ist, so ist jeder Getaufte, der im Gebiet einer KCG wohnt deren
Mitglied, auch wenn er nicht zu den Treffen kommt. Aber eine KCG will
möglichst viele in das Kirche-Sein involvieren. Das bedeutet, dass man
sich Gedanken macht, wie Kirche im Nahbereich gelingen kann.“ Weiterlesen

Von der Freude, Christ zu sein

Missio-Diözesanreferentin Jacqueline Schlesinger wird mit einer Blüte begrüßt.

Missio-Diözesanreferentin Jacqueline Schlesinger wird mit einer Blüte begrüßt.

17 Christinnen und Christen, vorwiegend aus dem Bistum Limburg, machten sich Mitte Februar nach Indien auf, um dort für zwei Wochen Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) zu erkunden. Sie sind mit einem Schatz an Eindrücken zurückgekehrt.

„Wie funktionieren KCGs in Indien?“, wollten die Deutschen in Mumbai und Thrissur herausfinden und: „Welche Inspirationen können wir mitnehmen?“. missio fördert den Aufbau von Kleinen Christlichen Gemeinschaften in Deutschland seit vielen Jahren. Seit 2008 „erprobt und etabliert“ der Pastorale Raum Kelkheim-Fischbach-Liederbach diesen Weg zu lebendigen Gemeinden. Seit 2012 liegt dafür der offizielle Auftrag des Bischofs vor. Marita Nazareth aus Mumbai ist immer wieder im Bistum unterwegs, um den Prozess zu unterstützen. Weiterlesen

Kleine Christliche Gemeinschaften

Foto: missio

Foto: missio


Kirche vor Ort leben – Kleine Christliche Gemeinschaften
als konkrete Ausdrucksform lokaler Kirchenentwicklung

„Kleine Christliche Gemeinschaften“ …
• sind sozialräumlich organisierte Gruppen, die sich als Kirche vor Ort verstehen.
• versuchen, die Kirchenvision des II. Vatikanischen Konzils zu verwirklichen, in der jede/r Getaufte Träger/in des Hl. Geistes und als Teil dieser Kirche gerufen, begabt und beteiligt ist.
• ermöglichen im BibelTeilen eine lebendige Erfahrung der Gegenwart Gottes, aus der heraus Gemeinschaft wächst.
• übernehmen konkrete Aufgaben in ihrer Pfarrei und ihrem Lebensumfeld, sodass sie „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“ ihrer Mitmenschen teilen und auf Not und Herausforderung antworten.
• verknüpfen tägliches Leben und gelebten Glauben.

Eine „Kleine Christliche Gemeinschaft“ (KCG) hat vier Merkmale:
1. Eine KCG besteht aus Menschen, die einen gemeinsamen Beziehungsraum teilen. („Nachbarschaft“)
2. Eine KCG nimmt die Bedürfnisse und Nöte der Menschen in ihrem Umfeld wahr und entdeckt darin den Anruf Jesu. („Sendung“)
3. Eine KCG ist eingebunden in das Kirche-Sein der Ortskirche.
Sie ist keine Privatinitiative, sondern verbunden mit der gesamten Kirche. („Kirche“)
4. Eine KCG wächst immer neu aus dem lebendigen Wort Gottes, das sich ihr besonders im BibelTeilen erschließt. („Spiritualität“)

Wenn eine „Kleine Christliche Gemeinschaft“ so lebt, wird das Wort aus dem Johannesevangelium erfahrbar:
„Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gezeltet.“ Joh 1,14

Nationalteam KCG Deutschland – http://www.kcg-net.de
Weiterlesen