Lesungs-Impressionen vom Hofheimer KreisStadtSommer am 19.08.2021

Mariechen Mueller erzählt die Geschichte vom „Frankurter Wecker“. Stefan und Christof Mueller an ihrer Seite hören mit allen Gästen zu.

„Ach, das war so schön!“, schwärmten die Gäste. Ja, auch wir auf der Bühne haben es genossen. Besonders gefreut haben wir uns, dass so viele gekommen sind – trotz der dicken schwarzen Wolken, die dann doch hielten und ihren Inhalt nicht über uns ergossen. Danke, danke, danke allen, die dafür gesorgt haben, dass dieser Abend im Alten Wasserschloss in Hofheim am Taunus ein besonderer Abend wurde: Den Hauptpersonen Mariechen, Stefan und Christof Müller aus dem Buch „Siehst du die Grenzen nicht, können sie dich nicht aufhalten. Eine blinde Familie beweist, dass man jedes Hindernis überwinden kann“, die aus ihrem Leben erzählten, der Stadt Hofheim, dem Team „Inklusion“ unter der Leitung von Prof. Dr. Jacobs, der Stadtbücherei unter der Leitung von Nicole Dietzel, Georgi Mundrov mit traumhaften Melodien vom Piano, den Technikern der Stadthalle für Strom, Licht und Ton, Familie Sander vom Hotel zur Sonne in Hofheim-Langenhain, die Rieslingsuppe mit Lachsklößchen für uns gekocht und Spundekäs gerührt hatten, den Mitarbeiterinnen der Buchhandlung Tolksdorf, wo noch Bücher vorrätig sind für alle, die an der Lesung nicht teilnehmen konnten. Lesungsimpressionen:

Stefan, Mariechen, Christof Müller und Jutta Hajek stimmen sich ab kurz vor der Lesung
NIcole Dietzel begrüßt die Gäste
Jutta Hajek liest aus dem Buch „Siehst du die Grenzen nicht …“
Georgi Mundrov am Piano

Ein blinder Lehrer erzählt – „Allen war schnell klar: Blind ist nicht gleich blöd.“

Foto: Christiane Busch

2019 erschien im bene! Verlag ein Buch mit dem Titel „Siehst du die Grenzen nicht, können sie dich nicht aufhalten“, geschrieben von Jutta Hajek. Sie portraitiert darin Familie Müller, in der nicht nur der Vater und die Mutter, sondern auch die beiden Söhne augenkrank und blind sind. Heute arbeiten die beiden Kinder erfolgreich als Lehrer bzw. Priester, doch auf dem langen Weg dorthin hatte die Familie viele Hürden zu meistern. Über die Geschichte der Familie redet Constantin Sträter SICHTBAR – Der Podcast mit Christof Müller, einem der beiden Söhne der Familie.

Wenn Sie diese außergewöhnliche Familie kennenlernen möchten, können Sie das am 19. August ab 19:30 Uhr bei einer Lesung im Alten Wasserschloss in 65719 Hofheim am Taunus. Genaue Infos finden Sie hier.

Das Buch wurde von der Deutschen Katholischen Blindenbücherei auch als Hörbuch vertont und ist im Medibus-Netzwerk abrufbar.

Im Podcast „SICHTBAR“ finden Sie Gespräche mit Menschen über Inklusion und Barrierefreiheit. Dort kommen Menschen mit Behinderung zu Wort, weil die Autoren mehr über ihr Leben, die Schwierigkeiten, aber vor allem auch die Möglichkeiten wissen möchten.

„Etwas zurückgeben“

Christof Müller bei der Premierenlesung im Felsenkeller des Zauberbergs in Kelkheim. Foto: Ch. Busch
Christof Müller bei der Premierenlesung:
„Siehst du die Grenzen nicht, können sie dich nicht aufhalten.
Eine blinde Familie beweist, dass man jedes Hindernis überwinden kann“
.

2019 im bene! Verlag von Droemer Knaur erschienen. Foto: Ch. Busch

Christof Müller (52) ist blind – und unterrichtet als Lehrer an einem ganz normalen Gymnasium.

Ein Sozialprotokoll von Jutta Hajek aus Publik-Forum 21/2020 vom 6.11.2020

Neujahrslesung in Kelkheim:

Es war eine Freude, 130 Gäste zwei Stunden unterhalten zu dürfen am Sonntagnachmittag in der Alten Kirche Hornau. Danke allen fürs Kommen. Wir hatten eine wunderbare Zeit … Ein paar Auszüge aus E-Mails und Einträgen ins Gästebuch:

„Wunderschöne, emotionale Momente!“
„Eine wunderbare Lesung, die uns sehr berührt hat.“
„Der Nachmittag hat uns Kraft und Zuv
ersicht gegeben.“

„Eine wichtige Arbeit für Menschen, die Umwege gehen, die kämpfen und mit Ungerechtigkeiten umgehen müssen: Stimme geben, Umdenken fördern, Mut machen… Toll.“

„Das gelebte Beispiel von „Mariechen & Christof“ hat uns beeindruckt, gefreut und auch nachdenklich gestimmt.
Es war alles so stimmig arrangiert – ein grosses Kompliment an Dich und alle, die dazu beigetragen haben.“

Vielen herzlichen Dank an das Kulturreferat der Stadt Kelkheim, Dr. Beate Matuschek und Annette Vankov, die diese Veranstaltung ermöglicht haben und an Stadtverordnetenvorsteher Wolf-Dieter Hasler für die Begrüßung.

Marco und Ronja, ein starkes Team

Ein großes Dankeschön den Spendern, auch im Namen des Vereins und der Familie, der die Unterstützung zugute kommt! Die an der Lesung gesammelten knapp 500 Euro gehen an den Verein „Hunde für Handicaps“. Sie fließen in die Ausbildung eines Assistenzhundes für Marco, einen jungen Kelkheimer, der im Rollstuhl sitzt. Wer noch spenden möchte, kann das hier: Ronja und Marco

„Hochachtung vor der Lebensleistung“

Impressionen von der Lesung in Eppstein-Ehlhalten am 06.11.2019

Die Pfarrscheune in Eppstein Ehlhalten war vom Kulturkreis Eppstein e.V. bestens für die Lesung vorbereitet. Foto: Brina Stein

Das Getrappel auf der Treppe hörte am Mittwochabend nicht mehr auf. Die im Halbrund gestellten Stühle waren rasch besetzt, Geplauder erfüllte den Saal. Und dann, pünktlich um 19.30 Uhr, ging es los …

Christof Müller liest von einer Vorlage in Punktschrift vor.
Foto: Jan Hajek

Küsterin Martina Smolorz: „Der Saal des Gemeindehauses war bis zum letzten Platz gefüllt. Einige Leute saßen noch auf der Treppe. Die Autorin stellte Familie Müller in einer sehr liebevollen und herzlichen Weise vor. Es war ein eindrucksvoller und schöner Abend. Ich denke, nach den Äußerungen besonders der fremden Zuhörer, dass sie eine große Hochachtung vor der Lebensleistung dieser Familie haben.“


Horst Winterer, Kulturkreis Eppstein e.V.: „Für uns und unsere Gäste war es ein sehr gelungener Abend mit viel Emotionen und langem Nachklang. Wir zählten ca. 70 Zuhörer. Als Spende können wir 320 € an das Katholische Blindenwerk Hessen überweisen.“

Zwei Gummibärchen

Freibad 2 - Kopie klein

 

Alle behält er im Blick:

Die Frühschwimmerin – immer da
Schlechtes Wetter, was ist das?

Den Arschbombenspringer:
„Wann macht der Dreier auf?“

Die blondgelockte Göre, die fordernd fragt:
„Findest du echt, eine Bahn ohne Schwimmhilfe
Ist nur ZWEI Gummibärchen wert?“ Weiterlesen

Mit dem Tastsinn ins Museum

Sabine Köhler (oben), Henrike Churr (links) und Petra Meen (rechts) hören sich Informationen zur "BallinStadt" an.

Sabine Köhler (oben), Henrike Churr (links) und Petra Meen (rechts) hören sich Informationen zur „BallinStadt“ an.

Zum ersten Mal besucht eine Gruppe Sehbehinderter Hamburgs Auswanderermuseum, die wieder eröffnete BallinStadt. Von Jutta Hajek

Zuerst die schlechte Nachricht: Viele der Besucher, die gerade das Museum erkunden, wären nicht zur Einwanderung in die Vereinigten Staaten von Amerika zugelassen worden. Man hätte ihnen auf „Ellis Island“, dem Sitz der Einreisebehörde für New York, nach einer Untersuchung das Kreidezeichen „E“ wie „Eye“ (Auge) auf die rechte Schulter gemalt und sie zurückgeschickt. Nun die gute: Die 30 Personen starke Gruppe aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, die gerade in Hamburg eine Internationale Begegnungswoche verbringt und sich mit dem Thema Migration auseinandersetzt, freut sich über die vielfältigen Erkundungsmöglichkeiten in den drei wieder aufgebauten Häusern der BallinStadt, die es für Menschen mit Handicap gibt. Weiterlesen

Hier ist Reden Gold

Sabine hat den weißen Stock dabei und trägt eine gelbe Kappe mit schwarzen Punkten und die passende Armbinde.

 

Wie Blinde und Sehbehinderte Unterstützung erfahren wollen, welche Verhaltensweisen von Sehenden ihnen helfen und was sie nicht akzeptieren können.

„Sozialcourage“ – Das Magazin für soziales Handeln

Ausgabe Frühling 2016

 

Artikel Sozialcourage Feb 201

Link zum Magazin: http://www.caritas.de/magazin/zeitschriften/sozialcourage/archiv/jahrgang-2016/ausgabe-01-2016

Hier ist Reden Gold

Die Spiele auf dem IBZ-Gelände kommen bei den blinden, sehbehinderten und sehenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut an

Wie Blinde und Sehbehinderte Unterstützung erfahren wollen
Bei der Internationalen Begegnungswoche für blinde, sehbehinderte und sehende Teilnehmer mittleren Alters am Bodensee erzählen Gäste, was ihre Mobilität einschränkt. Sie berichten, welche Verhaltensweisen von Sehenden ihnen helfen und was sie nicht akzeptieren können. Weiterlesen

„Das Schnitzel auf neun Uhr“

Der Straßenmusiker Peter spielt für seine blinden und sehbehinderten Gäste

Der Straßenmusiker Peter spielt für seine blinden und sehbehinderten Gäste

Teilnehmer der Internationalen Begegnungswoche für Blinde, Sehbehinderte und Sehende am Bodensee wollen herausfinden, wie sie mehr Leichtigkeit in ihren Alltag bringen können.

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