Zwei Gummibärchen

Freibad 2 - Kopie klein

 

Alle behält er im Blick:

Die Frühschwimmerin – immer da
Schlechtes Wetter, was ist das?

Den Arschbombenspringer:
„Wann macht der Dreier auf?“

Die blondgelockte Göre, die fordernd fragt:
„Findest du echt, eine Bahn ohne Schwimmhilfe
Ist nur ZWEI Gummibärchen wert?“ Weiterlesen

Mit dem Tastsinn ins Museum

Sabine Köhler (oben), Henrike Churr (links) und Petra Meen (rechts) hören sich Informationen zur "BallinStadt" an.

Sabine Köhler (oben), Henrike Churr (links) und Petra Meen (rechts) hören sich Informationen zur „BallinStadt“ an.

Zum ersten Mal besucht eine Gruppe Sehbehinderter Hamburgs Auswanderermuseum, die wieder eröffnete BallinStadt. Von Jutta Hajek

Zuerst die schlechte Nachricht: Viele der Besucher, die gerade das Museum erkunden, wären nicht zur Einwanderung in die Vereinigten Staaten von Amerika zugelassen worden. Man hätte ihnen auf „Ellis Island“, dem Sitz der Einreisebehörde für New York, nach einer Untersuchung das Kreidezeichen „E“ wie „Eye“ (Auge) auf die rechte Schulter gemalt und sie zurückgeschickt. Nun die gute: Die 30 Personen starke Gruppe aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, die gerade in Hamburg eine Internationale Begegnungswoche verbringt und sich mit dem Thema Migration auseinandersetzt, freut sich über die vielfältigen Erkundungsmöglichkeiten in den drei wieder aufgebauten Häusern der BallinStadt, die es für Menschen mit Handicap gibt. Weiterlesen

Hier ist Reden Gold

Sabine hat den weißen Stock dabei und trägt eine gelbe Kappe mit schwarzen Punkten und die passende Armbinde.

 

Wie Blinde und Sehbehinderte Unterstützung erfahren wollen, welche Verhaltensweisen von Sehenden ihnen helfen und was sie nicht akzeptieren können.

„Sozialcourage“ – Das Magazin für soziales Handeln

Ausgabe Frühling 2016

 

Artikel Sozialcourage Feb 201

Link zum Magazin: http://www.caritas.de/magazin/zeitschriften/sozialcourage/archiv/jahrgang-2016/ausgabe-01-2016

Hier ist Reden Gold

Die Spiele auf dem IBZ-Gelände kommen bei den blinden, sehbehinderten und sehenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut an

Wie Blinde und Sehbehinderte Unterstützung erfahren wollen
Bei der Internationalen Begegnungswoche für blinde, sehbehinderte und sehende Teilnehmer mittleren Alters am Bodensee erzählen Gäste, was ihre Mobilität einschränkt. Sie berichten, welche Verhaltensweisen von Sehenden ihnen helfen und was sie nicht akzeptieren können. Weiterlesen

„Das Schnitzel auf neun Uhr“

Der Straßenmusiker Peter spielt für seine blinden und sehbehinderten Gäste

Der Straßenmusiker Peter spielt für seine blinden und sehbehinderten Gäste

Teilnehmer der Internationalen Begegnungswoche für Blinde, Sehbehinderte und Sehende am Bodensee wollen herausfinden, wie sie mehr Leichtigkeit in ihren Alltag bringen können.

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„Ganz normaler Unterricht“

„Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion“, lautet die Definition von „Aktion Mensch“. Sie ist möglich, wie der Arbeitsalltag eines blinden Lehrers am Gymnasium zeigt.
Von Jutta Hajek

Christof Müller liest Unterlagen in Blindenschrift

Christof Müller liest Unterlagen in Blindenschrift

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Wir wollen das religiöse Glaubensleben stabilisieren

Bildungsangebote des Deutschen Katholischen Blindenwerks e.V. (DKBW) legen Wert auf Gemeinschaft

Schülerinnen und Schüler der Louis Braille Blindenschule in Düren

Schülerinnen und Schüler der Louis Braille Blindenschule in Düren, Foto: DKBW

„Blinde helfen Blinden weltweit“ lautet der Slogan des DKBW. „Wie können Blinde Blinden helfen?“, fragt man sich unwillkürlich. Das erklärt Gerlinde Gregori aus Mosbach, die als gewähltes Mitglied des DKBW-Vorstands für die Erwachsenenbildung zuständig ist: Das DKBW ist eine Organisation, die aus acht regionalen Blindenwerken besteht. Diese regionalen Werke bieten vor Ort Tagesveranstaltungen, Wallfahrten und Besinnungstage an. Der Dachverband DKBW startet bundesweite Angebote für bestimmte Zielgruppen, zum Beispiel eine Liturgie-Werkstatt, Bibel- und Frauenwochen. Nur die Geschäftsstelle wird von hauptamtlichen sehenden Mitarbeiterinnen betreut. Um die anderen Arbeitsbereiche kümmern sich blinde und sehbehinderte ehrenamtliche Vorstandsmitglieder. Bei den meisten habe die Begeisterung für die Arbeit des DKBW und das eigene Engagement beim Besuch einer Veranstaltung begonnen, so Gregori. Weiterlesen