„Hochachtung vor der Lebensleistung“

Impressionen von der Lesung in Eppstein-Ehlhalten am 06.11.2019

Die Pfarrscheune in Eppstein Ehlhalten war vom Kulturkreis Eppstein e.V. bestens für die Lesung vorbereitet. Foto: Brina Stein

Das Getrappel auf der Treppe hörte am Mittwochabend nicht mehr auf. Die im Halbrund gestellten Stühle waren rasch besetzt, Geplauder erfüllte den Saal. Und dann, pünktlich um 19.30 Uhr, ging es los …

Christof Müller liest von einer Vorlage in Punktschrift vor.
Foto: Jan Hajek

Küsterin Martina Smolorz: „Der Saal des Gemeindehauses war bis zum letzten Platz gefüllt. Einige Leute saßen noch auf der Treppe. Die Autorin stellte Familie Müller in einer sehr liebevollen und herzlichen Weise vor. Es war ein eindrucksvoller und schöner Abend. Ich denke, nach den Äußerungen besonders der fremden Zuhörer, dass sie eine große Hochachtung vor der Lebensleistung dieser Familie haben.“


Horst Winterer, Kulturkreis Eppstein e.V.: „Für uns und unsere Gäste war es ein sehr gelungener Abend mit viel Emotionen und langem Nachklang. Wir zählten ca. 70 Zuhörer. Als Spende können wir 320 € an das Katholische Blindenwerk Hessen überweisen.“

Zwei Gummibärchen

Freibad 2 - Kopie klein

 

Alle behält er im Blick:

Die Frühschwimmerin – immer da
Schlechtes Wetter, was ist das?

Den Arschbombenspringer:
„Wann macht der Dreier auf?“

Die blondgelockte Göre, die fordernd fragt:
„Findest du echt, eine Bahn ohne Schwimmhilfe
Ist nur ZWEI Gummibärchen wert?“ Weiterlesen

Mit dem Tastsinn ins Museum

Sabine Köhler (oben), Henrike Churr (links) und Petra Meen (rechts) hören sich Informationen zur "BallinStadt" an.

Sabine Köhler (oben), Henrike Churr (links) und Petra Meen (rechts) hören sich Informationen zur „BallinStadt“ an.

Zum ersten Mal besucht eine Gruppe Sehbehinderter Hamburgs Auswanderermuseum, die wieder eröffnete BallinStadt. Von Jutta Hajek

Zuerst die schlechte Nachricht: Viele der Besucher, die gerade das Museum erkunden, wären nicht zur Einwanderung in die Vereinigten Staaten von Amerika zugelassen worden. Man hätte ihnen auf „Ellis Island“, dem Sitz der Einreisebehörde für New York, nach einer Untersuchung das Kreidezeichen „E“ wie „Eye“ (Auge) auf die rechte Schulter gemalt und sie zurückgeschickt. Nun die gute: Die 30 Personen starke Gruppe aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, die gerade in Hamburg eine Internationale Begegnungswoche verbringt und sich mit dem Thema Migration auseinandersetzt, freut sich über die vielfältigen Erkundungsmöglichkeiten in den drei wieder aufgebauten Häusern der BallinStadt, die es für Menschen mit Handicap gibt. Weiterlesen

Hier ist Reden Gold

Sabine hat den weißen Stock dabei und trägt eine gelbe Kappe mit schwarzen Punkten und die passende Armbinde.

 

Wie Blinde und Sehbehinderte Unterstützung erfahren wollen, welche Verhaltensweisen von Sehenden ihnen helfen und was sie nicht akzeptieren können.

„Sozialcourage“ – Das Magazin für soziales Handeln

Ausgabe Frühling 2016

 

Artikel Sozialcourage Feb 201

Link zum Magazin: http://www.caritas.de/magazin/zeitschriften/sozialcourage/archiv/jahrgang-2016/ausgabe-01-2016

Hier ist Reden Gold

Die Spiele auf dem IBZ-Gelände kommen bei den blinden, sehbehinderten und sehenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut an

Wie Blinde und Sehbehinderte Unterstützung erfahren wollen
Bei der Internationalen Begegnungswoche für blinde, sehbehinderte und sehende Teilnehmer mittleren Alters am Bodensee erzählen Gäste, was ihre Mobilität einschränkt. Sie berichten, welche Verhaltensweisen von Sehenden ihnen helfen und was sie nicht akzeptieren können. Weiterlesen

„Das Schnitzel auf neun Uhr“

Der Straßenmusiker Peter spielt für seine blinden und sehbehinderten Gäste

Der Straßenmusiker Peter spielt für seine blinden und sehbehinderten Gäste

Teilnehmer der Internationalen Begegnungswoche für Blinde, Sehbehinderte und Sehende am Bodensee wollen herausfinden, wie sie mehr Leichtigkeit in ihren Alltag bringen können.

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„Ganz normaler Unterricht“

„Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion“, lautet die Definition von „Aktion Mensch“. Sie ist möglich, wie der Arbeitsalltag eines blinden Lehrers am Gymnasium zeigt.
Von Jutta Hajek

Christof Müller liest Unterlagen in Blindenschrift

Christof Müller liest Unterlagen in Blindenschrift

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