Ich war ein Kind auf den Straßen von Bombay

Amin Sheikh bei der Vorstellung seiner Autobiografie

Amin Sheikh bei der Vorstellung seiner Autobiografie

Amin wollte nur noch weg von zu Hause. Sein Stiefvater schlug ihn und er musste von klein auf arbeiten. Er rannte davon und lebte auf den Bahnhöfen und in den Straßen Mumbais. Eiterbeulen, Misshandlung, Hunger und Angst lernte er kennen. Aber er war frei. Als Bettler, Müllsammler und Schuhputzer hielt er sich über Wasser. Seine Schwester Sabira folgte ihm. Nach drei Jahren auf der Straße geschah etwas, das für ihn wie ein Wunder war: Schwester Seraphine nahm ihn und seine Schwester mit nach Snehasadan, in ein Heim für obdachlose Kinder. Unter der Obhut von Pater Placido Fonseca wuchs er auf und erlebte zum ersten Mal Geborgenheit. „Wenn du an das Gute glaubst, siehst du Gott. Mein Gott ist das Gute, das wir in Menschen sehen“, schreibt er. Amin will mit dem Bucherlös ein Café mit Bücherei eröffnen – „Bombay to Barcelona“ -, das Straßenkinder unterstützt.

Im Frühjahr 2015 erscheint das Buch auf Deutsch.

Autor: Amin Sheikh, Mumbai, Indien (Amins Blog, Facebook)

Verlag: Via Nova, Petersberg

Übersetzerin: Jutta Hajek

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Universal Church- connected in faith across borders by Jacqueline Schlesinger

When our German group left a core group meeting in a parish in Bombay some weeks ago, a young women called: „We know each other just for a very short time, but we will miss you!“

How is it possible, that people from different cultures with different languages feel familiar to each other so soon? Is it because the world is getting closer? Is it because an encounter helps to discover that strangers are not that strange, that talking about daily life shows that sometimes we all struggle with the same problems? Or is it because we are all part of the universal church united in the one, holy, catholic and apostolic church?
But what does “universal” church exactly mean? Weiterlesen