Kirche vor Ort soll lebendig bleiben

Zur Situation der Katholischen Kirche im Bistum Limburg
Ein Artikel von Franz Meister, Pfarrer in Ruhe

1. Die Lage: Nur noch drei katholische Pfarreien gibt es in Wiesbaden, West, Mitte und Ost, zusammengelegt aus ehemals 20 selbständigen Pfarreien, vom früheren Bischof Tebartz-van Elst verfügt. Manche sagen: “Der gesellschaftliche Wandel lässt der Kirche keine andere Wahl, um ihren Dienst an den Menschen auch in Zukunft überzeugend wahrnehmen zu können. Wir haben weniger Priester und auch weniger Gläubige. Unsere Kirchen und Gemeindehäuser sind uns zu groß geworden.“
Mit der Großpfarrei geht aber die Nähe der Seelsorger zu den Gläubigen am Ort und die Gemeinschaft der Gläubigen untereinander verloren. Viele sagen: “Ich fühle mich wie verloren.“ „Ich bin heimatlos geworden“. Weiterlesen

Unterscheidung Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) und Gemeinde-Gruppen

Hier einige Stimmen, warum man KCG nicht als „Gruppen“ sehen kann:

Dieter Tewes, Leiter des missio-Projektes „Spiritualität und
Gemeindebildung – Kleine Christliche Gemeinschaften / Lokale
Kirchenentwicklung in Deutschland“, Mitglied im Nationalteam KCG: „Wir
müssen aufpassen, dass wir KCG nicht als Gruppen sehen, wie den Kirchenchor
etc., sondern als Weise des Kircheseins und als Substruktur der Pfarrei.
Wie jeder Getaufte, der in dem Gebiet einer Pfarrei wohnt, Mitglied dieser
Pfarrei ist, so ist jeder Getaufte, der im Gebiet einer KCG wohnt deren
Mitglied, auch wenn er nicht zu den Treffen kommt. Aber eine KCG will
möglichst viele in das Kirche-Sein involvieren. Das bedeutet, dass man
sich Gedanken macht, wie Kirche im Nahbereich gelingen kann.“ Weiterlesen