Wie willst du mit mir gehen?

Am Gängelband sicher zu neuen Zielen: eine unauffällige, aber zuverlässige Hilfe

Am Gängelband sicher zu neuen Zielen: eine unauffällige, aber zuverlässige Hilfe

Blinde und Sehbehinderte sind gelegentlich darauf angewiesen, von Sehenden geführt zu werden. Was funktioniert und worauf müssen beide Partner achten? Von Jutta Hajek

Mit diesem Artikel nimmt die Autorin an der Ausschreibung des Karl Theodor Vogel Preises 2018 der deutschen Fachpresse teil.

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Ein Klick genügt

Markus Marte auf dem Balkon seiner Marburger Wohnung

Markus Marte auf dem Balkon seiner Marburger Wohnung

 

Der blinde Amerikaner Daniel Kish entwickelte die Methode des Klick-Sonars, der aktiven Echo-Ortung, um Menschen mit Blindheit oder hochgradiger Sehbehinderung die Orientierung zu erleichtern und mehr Selbständigkeit zu ermöglichen. Was bringt diese Technik im Alltag? Können auch ältere Menschen sie erlernen? Weiterlesen

Vom Hellen und vom Dunklen

Begegnungswoche für Sehbehinderte: IBZ-Gast Sabgine zeigt ihren Lieblingsstein.

Begegnungswoche für Sehbehinderte: IBZ-Gast Sabine zeigt ihren Lieblingsstein.

 

Das Internationale Blindenzentrum (IBZ) im schweizerischen Kanton Thurgau versteht sich als Botschafter für Menschen mit Sehbehinderung. Es bietet eine Auszeit vom oft mühseligen Alltag. Zum 30. September 2018 muss es schließen, es sei denn es finden sich Investoren. Weiterlesen

Tiefe – eine Geschichte von Jutta Hajek

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Platt wie ein Pfannkuchen liegt das Meer vor mir. Weiterlesen

Ein Leuchten

Ein Leuchten -japanische Zierkirsche

Kurzgeschichte von Jutta Hajek

Sie legte den Hebel um, zog die Schiebetüre auf, trat auf die Terrasse und schaute hinauf zum Baum, dessen Zweige von rosaroten Blüten bedeckt waren. „Wie schön du aussiehst!“, flüsterte sie. Auf einmal löste sich eine Kirschblüte und landete auf ihrer Nase. Sie erschrak, dann musste sie lachen. Wollte ihr grüner Beschützer antworten? Weiterlesen

„Mit Sinn auf der Welt“

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Dr. Hubert Roos

Am 11. November 2016 feierte das Haus der Deutschen Katholischen Blindenbücherei in Bonn sein 30-Jähriges Bestehen. Gebaut wurde es im Auftrag von Hubert Roos – und trägt jetzt auch seinen Namen. Aber wenn schon eine Tafel sein muss, dann bitteschön eine ganz kleine. Bescheidenheit zieht sich durch das Leben des betagten Frankfurters. Dabei hat er vielen blinden Menschen in Deutschland sehr geholfen. Weiterlesen

„Was wir tun, können wir nicht ohne den Heiligen Geist“

Ankunft an der Edith Stein Kirche

Ankunft an der Edith Stein Kirche

Sehbehinderte besuchen IN VIA Hamburg e.V., einen Fachverband der Caritas, der sich um jugendliche Einwanderer kümmert. Weiterlesen

Mit dem Tastsinn ins Museum

Sabine Köhler (oben), Henrike Churr (links) und Petra Meen (rechts) hören sich Informationen zur "BallinStadt" an.

Sabine Köhler (oben), Henrike Churr (links) und Petra Meen (rechts) hören sich Informationen zur „BallinStadt“ an.

Zum ersten Mal besucht eine Gruppe Sehbehinderter Hamburgs Auswanderermuseum, die wieder eröffnete BallinStadt. Von Jutta Hajek

Zuerst die schlechte Nachricht: Viele der Besucher, die gerade das Museum erkunden, wären nicht zur Einwanderung in die Vereinigten Staaten von Amerika zugelassen worden. Man hätte ihnen auf „Ellis Island“, dem Sitz der Einreisebehörde für New York, nach einer Untersuchung das Kreidezeichen „E“ wie „Eye“ (Auge) auf die rechte Schulter gemalt und sie zurückgeschickt. Nun die gute: Die 30 Personen starke Gruppe aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, die gerade in Hamburg eine Internationale Begegnungswoche verbringt und sich mit dem Thema Migration auseinandersetzt, freut sich über die vielfältigen Erkundungsmöglichkeiten in den drei wieder aufgebauten Häusern der BallinStadt, die es für Menschen mit Handicap gibt. Weiterlesen

Hier ist Reden Gold

Sabine hat den weißen Stock dabei und trägt eine gelbe Kappe mit schwarzen Punkten und die passende Armbinde.

 

Wie Blinde und Sehbehinderte Unterstützung erfahren wollen, welche Verhaltensweisen von Sehenden ihnen helfen und was sie nicht akzeptieren können.

„Sozialcourage“ – Das Magazin für soziales Handeln

Ausgabe Frühling 2016

 

Artikel Sozialcourage Feb 201

Link zum Magazin: http://www.caritas.de/magazin/zeitschriften/sozialcourage/archiv/jahrgang-2016/ausgabe-01-2016

Kirche als Gemeinschaft, die den Menschen dient

Dr. Christian Hennecke, Leiter Hauptabteilung Pastoral im Bistum Hildesheim und Margrita Appelhans, Mitglied im Vorstand des Deutschen Katholischen Blindenwerks

Dr. Christian Hennecke, Leiter Hauptabteilung Pastoral im Bistum Hildesheim und Margrita Appelhans, Mitglied im Vorstand des Deutschen Katholischen Blindenwerks

Dr. Christian Hennecke spricht bei der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Blindenvereinigungen im deutschen Sprachraum von einer Verflüssigung der Kirchenstrukturen.

Gerne sei er der Einladung gefolgt, bei der Tagung zu sprechen. Durch seinen Vater, der an Kinderlähmung erkrankt war und ein Leben lang im Rollstuhl saß, habe er einen direkten Bezug zum Thema Behinderung. Dr. Christian Hennecke spricht zu den blinden, sehbehinderten und sehenden Gästen, die für drei Tage aus der Schweiz, Österreich, Südtirol und Deutschland ins Hildesheimer Priesterseminar gekommen sind. „Lokale Kirchenentwicklung“ ist es, was ihn seit Jahren beschäftigt. Der Begriff wurde in Hildesheim geprägt. Weiterlesen