Ein Klick genügt

Markus Marte auf dem Balkon seiner Marburger Wohnung

Markus Marte auf dem Balkon seiner Marburger Wohnung

 

Der blinde Amerikaner Daniel Kish entwickelte die Methode des Klick-Sonars, der aktiven Echo-Ortung, um Menschen mit Blindheit oder hochgradiger Sehbehinderung die Orientierung zu erleichtern und mehr Selbständigkeit zu ermöglichen. Was bringt diese Technik im Alltag? Können auch ältere Menschen sie erlernen? Weiterlesen

Vom Hellen und vom Dunklen

Begegnungswoche für Sehbehinderte: IBZ-Gast Sabgine zeigt ihren Lieblingsstein.

Begegnungswoche für Sehbehinderte: IBZ-Gast Sabine zeigt ihren Lieblingsstein.

 

Das Internationale Blindenzentrum (IBZ) im schweizerischen Kanton Thurgau versteht sich als Botschafter für Menschen mit Sehbehinderung. Es bietet eine Auszeit vom oft mühseligen Alltag. Zum 30. September 2018 muss es schließen, es sei denn es finden sich Investoren. Weiterlesen

Tiefe – eine Geschichte von Jutta Hajek

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Platt wie ein Pfannkuchen liegt das Meer vor mir. Weiterlesen

Ein Leuchten

Ein Leuchten -japanische Zierkirsche

Kurzgeschichte von Jutta Hajek

Sie legte den Hebel um, zog die Schiebetüre auf, trat auf die Terrasse und schaute hinauf zum Baum, dessen Zweige von rosaroten Blüten bedeckt waren. „Wie schön du aussiehst!“, flüsterte sie. Auf einmal löste sich eine Kirschblüte und landete auf ihrer Nase. Sie erschrak, dann musste sie lachen. Wollte ihr grüner Beschützer antworten? Weiterlesen

„Mit Sinn auf der Welt“

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Dr. Hubert Roos

Am 11. November 2016 feierte das Haus der Deutschen Katholischen Blindenbücherei in Bonn sein 30-Jähriges Bestehen. Gebaut wurde es im Auftrag von Hubert Roos – und trägt jetzt auch seinen Namen. Aber wenn schon eine Tafel sein muss, dann bitteschön eine ganz kleine. Bescheidenheit zieht sich durch das Leben des betagten Frankfurters. Dabei hat er vielen blinden Menschen in Deutschland sehr geholfen. Weiterlesen

„Was wir tun, können wir nicht ohne den Heiligen Geist“

Ankunft an der Edith Stein Kirche

Ankunft an der Edith Stein Kirche

Sehbehinderte besuchen IN VIA Hamburg e.V., einen Fachverband der Caritas, der sich um jugendliche Einwanderer kümmert. Weiterlesen

Mit dem Tastsinn ins Museum

Sabine Köhler (oben), Henrike Churr (links) und Petra Meen (rechts) hören sich Informationen zur "BallinStadt" an.

Sabine Köhler (oben), Henrike Churr (links) und Petra Meen (rechts) hören sich Informationen zur „BallinStadt“ an.

Zum ersten Mal besucht eine Gruppe Sehbehinderter Hamburgs Auswanderermuseum, die wieder eröffnete BallinStadt. Von Jutta Hajek

Zuerst die schlechte Nachricht: Viele der Besucher, die gerade das Museum erkunden, wären nicht zur Einwanderung in die Vereinigten Staaten von Amerika zugelassen worden. Man hätte ihnen auf „Ellis Island“, dem Sitz der Einreisebehörde für New York, nach einer Untersuchung das Kreidezeichen „E“ wie „Eye“ (Auge) auf die rechte Schulter gemalt und sie zurückgeschickt. Nun die gute: Die 30 Personen starke Gruppe aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, die gerade in Hamburg eine Internationale Begegnungswoche verbringt und sich mit dem Thema Migration auseinandersetzt, freut sich über die vielfältigen Erkundungsmöglichkeiten in den drei wieder aufgebauten Häusern der BallinStadt, die es für Menschen mit Handicap gibt. Weiterlesen