Das war knapp

Buchauszug: „Siehst du die Grenzen nicht, können sie dich nicht aufhalten“

Die Stiefel knirschen auf dem Sand in der Auffahrt. Zwei Männer. Sie schlagen mit ihren Fäusten an die Haustür und rufen laut: »Aufmachen«.

Die Tante, von den Kindern nur Godi genannt, öffnet die Haustür einen Spalt, schaut misstrauisch auf die Uniformen, bevor sie die Tür ganz öffnet, und kommt zögernd heraus.

»Guten Morgen. Was wollen Sie?«

»Wir kontrollieren.«

»Was denn?«, fragt sie forsch zurück. »Lisa, guck mal, die zwei Herren wollen was kontrollieren«, lacht sie ihrer Schwester entgegen, die inzwischen ebenfalls herausgekommen ist.

»Es wurde Anzeige erstattet, dass hier ein blindes Kind ist.«

Vorsichtig schielt die Godi in Richtung Innenhof, wo Mariechen, die fünfjährige Tochter ihrer Schwester, mit den Nachbarskindern spielt. Mariechen ist nicht blind, nur stark sehbehindert und ihr Liebling, weil sie Godis stotternden Sohn immer in Schutz nimmt.

Mariechen, du sollst nicht lügen, aber du darfst nie sagen, dass du nicht gut siehst. Wenn sie dich holen, sperren sie dich ein.

Wie oft hatten sie das dem Mädchen eingeschärft. Ist es umsonst gewesen? Ist es jetzt soweit?

Die Männer schauen der Tante ins Gesicht, warten auf eine Antwort. Zum Glück drehen sie den spielenden Kindern, die inzwischen mitbekommen haben, dass etwas nicht stimmt und gespannt herüberstarren, den Rücken zu.

Die Godi macht eine unauffällige Handbewegung in Richtung der Kleinen, als wolle sie eine Fliege verscheuchen. Die Männer bemerken es nicht. Die Tante kann nur leise beten, dass Mariechen versteht, was sie ihr sagen will. Wenn sie es denn gesehen hat. Eigentlich kaum möglich, so schlecht, wie ihr Augenlicht ist.

 Doch das Wunder geschieht. Mariechen begreift sofort. Sie schlüpft in ihre Schuhe, die sie zum Spielen ausgezogen hat, und saust zum Hoftor hinaus, so schnell die kleinen Füße sie tragen.

Als sie um die Ecke biegt, hört sie ihre Tante noch sagen: »Also, wenn Sie hier ein blindes Kind finden, dürfen Sie es mitnehmen.«

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Ostern 2020 – „Frei atmen“

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Neujahrslesung in Kelkheim:

Es war eine Freude, 130 Gäste zwei Stunden unterhalten zu dürfen am Sonntagnachmittag in der Alten Kirche Hornau. Danke allen fürs Kommen. Wir hatten eine wunderbare Zeit … Ein paar Auszüge aus E-Mails und Einträgen ins Gästebuch:

„Wunderschöne, emotionale Momente!“
„Eine wunderbare Lesung, die uns sehr berührt hat.“
„Der Nachmittag hat uns Kraft und Zuv
ersicht gegeben.“

„Eine wichtige Arbeit für Menschen, die Umwege gehen, die kämpfen und mit Ungerechtigkeiten umgehen müssen: Stimme geben, Umdenken fördern, Mut machen… Toll.“

„Das gelebte Beispiel von „Mariechen & Christof“ hat uns beeindruckt, gefreut und auch nachdenklich gestimmt.
Es war alles so stimmig arrangiert – ein grosses Kompliment an Dich und alle, die dazu beigetragen haben.“

Vielen herzlichen Dank an das Kulturreferat der Stadt Kelkheim, Dr. Beate Matuschek und Annette Vankov, die diese Veranstaltung ermöglicht haben und an Stadtverordnetenvorsteher Wolf-Dieter Hasler für die Begrüßung.

Marco und Ronja, ein starkes Team

Ein großes Dankeschön den Spendern, auch im Namen des Vereins und der Familie, der die Unterstützung zugute kommt! Die an der Lesung gesammelten knapp 500 Euro gehen an den Verein „Hunde für Handicaps“. Sie fließen in die Ausbildung eines Assistenzhundes für Marco, einen jungen Kelkheimer, der im Rollstuhl sitzt. Wer noch spenden möchte, kann das hier: Ronja und Marco

Wie der Stern

Gesegnete Weihnachten und alles Gute für das Neue Jahr!

Wie der Stern
über dem Stall von Bethlehem stehen blieb,
so möge Gott sein Licht
auch über deinem Leben leuchten lassen.

Wie die Engel
den Frieden auf Erden verkündeten,
so möge Gottes Frieden auch dein Herz erfüllen.

Wie Maria das Wort des Engels
in ihrem Herzen bewegt hat,
so möge auch in deinem Herzen
immer wieder ein Wort von Gott lebendig sein.
(Aus Thailand)



Ich klopfe

Pater Sebastian feiert mit den Kursteilnehmenden einen sinnlichen Gottesdienst mit Feuer, Wasser, Blüten und Weihrauch

„Da! ich stehe an der Tür und klopfe: Wenn du meine Stimme hörst und die Tür öffnest, werde ich auch zu dir hineingehen und mit dir essen und du mit mir.“
(Bibel in gerechter Sprache, Offenbarung 3,20) Weiterlesen

„Kinder Gottes“ von Armin Haiderer

Vergessen wir sie – all die Titel,
die der Mensch sich selbst gegeben hat:
„Homo sapiens sapiens“
„Wenig geringer als Engel“
„Krone der Schöpfung“ Weiterlesen

Tischgebet

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Auferstehung

Zitat

Jesu Auferstehung zeigt,

dass Gott Ja zu unserem Sterben sagt,

aber Nein zu unserem ewigen Tod.

Darum ist Ostern mein Freudentag.

(Kurt Rommel)

Frohe Ostern – Happy Easter!

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„Why seek ye the living among the dead? He is not here, but is risen.“ Lk 24, 6

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten. Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden.“

 

Find yourself – Selbstfindung

The best way to find yourself is to lose yourself in the service of others.

Der beste Weg sich selbst zu finden, liegt darin, sich im Dienst am anderen zu verlieren.

Mahatma Gandhi

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