Genau hinschauen lohnt sich

Es ist Ferienzeit und im Frankfurter Zoo herrscht Hochbetrieb. Kinder drängeln sich, um die Fütterung der Pinguine zu sehen. Doch eigentlich gibt es noch  Spannenderes zu entdecken. Dafür braucht es aber Geduld. Es gibt viele Tiere im Zoo, die wegen ihrer perfekten Tarnung erst nach einer Weile zu sehen sind.

Der Steinfisch ist nur, wenn er sich bewegt, zu entdecken

Der Steinfisch aus dem tropischen Indopazifik ist nur, wenn er sich bewegt, zu entdecken

Unser Besuch im Frankfurter Zoo hat sich gelohnt. Nicht wegen der Affen, Tiger oder der Kamele. Dieses Mal waren es kleine Tiere, die uns fasziniert haben. Die Tiere, die man zuerst gar nicht entdeckte. Vor einem Aquarium standen wir minutenlang. Nichts geschah. Dann bewegte plötzlich ein Stein eine Flosse, er hat ja auch ein Auge, es ist kein Stein, sondern ein Steinfisch! Auf der rechten Seite des Auqariums sehen wir nun ein Auge in einem rosaroten Stein. Das ist ja auch … ein Steinfisch! Tarnung ist im Tierreich wichtig. Auf der einen Seite verbergen sich Tiere so vor ihren Feinden, auf der anderen werden sie auch unsichtbar für kleinere Lebewesen, die für sie Nahrung sind.

Blattfische sind im Amazonasgebiet heimisch

Blattfische leben im Süßwasser und sind im Amazonasgebiet heimisch

Der Blattfisch kommt in langsam fließenden Bächen oder stehenden Gewässern am Amazonas vor und wird bis zu zehn Zentimeter lang. Er sieht wirklich aus wie ein Blatt. Er lässt sich mit dem Kopf nach unten im Wasser treiben. Wenn ein kleiner Fisch vorbei kommt, reißt er sein riesiges Maul auf und frisst ihn.

Rochen liegen gut getarnt am Meeresboden

Rochen sehen wie Steine aus, wenn sie im Sand liegen

Einer der Rochen erhebt sich und gleitet elegant durch das Wasser. Dabei sehen wir: Das Maul ist unten! Auf der Oberseite des Rochens sind kleine Knubbel: Das sind die Augen. Zusätzlich hat er oben so genannte Spritzlöcher mit Ventilen. Durch diese kommt das Wasser herein. Fische brauchen auch Sauerstoff. Sie filtern ihn aus dem Wasser. Der Rochen zieht ein paar Runden, dann lässt er sich wieder in den Sand gleiten zu den anderen beiden. Rochen kommen in allen Meeren der Welt vor, einige Arten auch in der Tiefsee. Sie ernähren sich von Muscheln, Krebsen und Stachelhäutern.

Autorin: Jutta Hajek

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